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4. Warum man Ölanalysen Anwenden soll?

entsprechend zugewählter Ölanalysensatz für eine bestimmte Anlage erlaubt:

  • Nachweisung der Störungsquelle (aktive Vorbeugung),
  • Nachweisung des Beschädigungsanfangs (aktive Vorbeugung),
  • Problemdiagnostik (aktive Vorbeugung),
  • Beschädigungsprognose (aktive Vorbeugung),
  • "Postum"-Handlungen (Störungsvorbeugung),

Selbstverständlich erlaubt die Störungsquellenachweisung die größtmöglichen Relativ-Ersparnisse zu erreichen.
Die Ölanalysen in dem integrierten Ölservice werden geführt um:

  • Öleigenschaften (physikalisch-chemische Öleigenschaften im Betrieb - Ölalterung),
  • Verunreinigungen (schädlich sowohl für Öl als auch für Maschinen),
  • Verschleißprodukte (Anwesenheit und Identifizierung der Verschleißpartikeln) zu bestimmen.

Tests, die zur Erlangung der erforderlichen Informationen durchgeführt werden, bestimmen:

  • Moleküle,
  • Feuchte,
  • Viskositätsindex,
  • Zustand der Zusätze (FTIR-Analyse),
  • Oxidation (FTIR-Analyse),
  • TAN/TBN,
  • Ruß,
  • Glycol,
  • RBOT,
  • Verschleißpartikeln (Zahl, Form, Charakter),
  • Element-Zusammensetzung der Verunreinigungen
  • tetroprofische Analysen,
  • Zündtemperatur,
  • dielektrische Eigenschaften,
  • andere.

Sowie Hilfsdauertemperaturmessung, Vibrationsanalysen der Maschinen und Anlagen. Die Bedingung einer regelrechten Analyse ist die Lieferung ans Labor einer entsprechend entnommenen Probe. Probenentnahmemethoden, siehe Punkt 8.




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